Als FWG-Kranzberg engagieren wir uns seit Jahren für ein endgültiges Aus der 3. Start- und Landebahn am Münchener Verkehrsflughafen. Im Gemeinderat initiieren die FWG-Gemeinderäte regelmäßig die klare gemeindliche Forderung an den Freistaat Bayern, die 3. Start- und Landebahn endlich aus dem Landesentwicklungsplan zu streichen.  

Bisher schützt uns das von den Freien Wählern in Koalitionsverhandlungen erreichte Startbahn-Moratorium und für eine 3. Startbahn besteht auch nach wie vor kein Bedarf. 
Im Jahr 2025 wurden am Flughafen 337.000 Flugbewegungen durchgeführt. Dem stehen 432.000 Flugbewegungen aus dem Jahr 2008 gegenüber. Diese „Rekordzahlen“ wurden seitdem in keinem Jahr mehr erreicht.

Doch gerade jetzt, wo mancherorts so getan wird, als wäre die dritte Startbahn „Geschichte“, bekräftigt die Flughafen München GmbH (FMG) ihr Ziel, die dritte Startbahn bis 2035 in Betrieb zu nehmen. So steht es auch im Bescheid der Regierung von Oberbayern zum „ewigen Baurecht“. Dieser Bescheid wurde im Herbst - trotz Klage unseres Freisinger Landrats Helmut Petz - vom Verwaltungsgericht in München bestätigt.

Deshalb ist es wichtig, dass sich die FWG-Gemeinderäte auch weiterhin deutlich und glaubwürdig gegen den Bau einer 3. Start- und Landebahn einsetzen. Und wir machen uns dafür stark, dass Thomas Enghofer auch zukünftig gewähltes stellvertretendes Mitglied in der Fluglärmkommission bleibt.