FWG-Kranzberg setzt auf erneuerbare Energie und unterstützt Nahwärmenetze
Auf dem Rathaus, dem Kinderhaus Kleeblattl und bei der Kläranlage betreibt die Gemeinde Kranzberg schon seit vielen Jahren erfolgreich Photovoltaik-Anlagen für den Eigenverbrauch. Die FWG Kranzberg setzt sich für eine Erweiterung dieser PV-Anlagen inkl. Speichermöglichkeit ein. Dies ist ökologisch und - durch die gesunkenen Anlagenkosten - auch sehr wirtschaftlich.
Zudem befürwortet die FWG Kranzberg PV-Anlagen auf den Dächern unserer Bürgerinnen und Bürger sowie auf den Dächern unserer Gewerbebetriebe. Gerade Dächer in West-Ost-Ausrichtung eignen sich dabei hervorragend für eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Eigenstromerzeugung. Nachzudenken ist darüber hinaus über PV-Anlagen an Lärmschutzwänden entlang der Autobahn.
Für nicht sinnvoll erachten wir dagegen Freiflächenanlagen auf Gras- und Ackerland, um keine Flächenkonkurrenz für unsere Landwirte zu schaffen. Kleinflächige Agri-PV-Anlagen zur gleichzeitigen Doppelnutzung für Landwirtschaft und Stromerzeugung sehen wir dagegen grundsätzlich eher positiv.
Eine Erfolgsgeschichte ist die gemeindliche Umstellung der Straßenbeleuchtung auf die LED-Technik. Durch die deutliche Stromeinsparung werden sich die Kosten für die neuen Lampen bereits in wenigen Jahren amortisiert haben.
Vor diesem Hintergrund setzt sich die FWG Kranzberg auch dafür ein, dass für den gemeindlichen Bauhof und die Verwaltung zukünftig elektro-betriebene Fahrzeuge angeschafft werden. Dank der guten Zusammenarbeit mit der BEG Freising gibt es bereits eine öffentliche Ladesäule auf dem Parkplatz am Rathaus.
Im Ortsteil Hohenbercha ist durch einen jungen Unternehmer seit dem letzten Jahr nahezu die gesamte Ortschaft an ein Nahwärmenetz angeschlossen. Ähnliche Projekte unterstützen wir auch in anderen Ortsteilen.